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Solidarität mit den kämpfenden Gefangenen im Hungerstreik vom 1.-7.8.2008

gegen das VERGESSEN: durchbrecht die ISOLATION! Bundesweit findet vom 1. bis 7. August 2008 ein kollektiver Hungerstreik von über 500 Inhaftierten in verschiedenen Gefängnissen statt.

 

Gefangene aus anderen Ländern haben sich dem Streik angeschlossen. Sie fordern Abschaffung der Isolationshaft, der Sicherungsverwahrung und der Zensur.

 

Werdet aktiv und zeigt den Gefangenen, dass sie mit ihrem Kampf nicht alleingelassen werden.

 

Am Montag, den 04. August wird es in Berlin im Anschluss an eine Kundgebung für den inhaftierten Antifaschisten Christian um 18 Uhr vor der JVA Plötzensee eine Demo zur JVA Moabit geben, um den dortigen Hungerstreikenden unsere Solidarität zukommen zu lassen.

 

Update 04. August:

Insgesamt beteiligen sich 551 Inhaftierte am Hungerstreik. Neben 537 Gefangene aus dem Inland, beteiligen sich aus Spanien neun Gefangene, aus den Niederlande eine, aus Belgien drei Frauen und ein Gefangener aus der Schweiz.

 

Aktuelle Informationen: www.abc-berlin.net/hungerstreik

 

Solidarität mit den kämpfenden Gefangenen

 

dokumentiert:

info von anarchist black cross berlin (21.07.2008)

 

Hungerstreik von Gefangenen in Deutschland vom 1. bis 7. August

 

Vom 1. bis 7. August wird in Deutschland ein außergewöhnliches Ereignis stattfinden: mehr als 514 Gefangene (Stand vom 21. Juli) werden sich in einem kollektiven Hungerstreik befinden. Wir reden von einem "außergewöhnlichen Ereignis" aufgrund von verschiedenen Gründen - die Gefangenenbewegung (wenn mensch überhaupt davon sprechen kann) trat in den letzten Jahren eher selten in den Kampf um die Zustände in den Knästen, eher waren dies einzelne mutige Beispiele. Große Kämpfe in Gefängnissen gibt schon seit Jahren nicht mehr, besonders seit dem das System der Privilegierungen - um nur eine Maßnahme zu nennen - erschaffen wurde hat ein Entsolidarisierungsprozess unter den Gefangenen stattgefunden. Viele Gefangenen erzählen, dass die Leute drinnen eher an jeglicher Möglichkeit des Zeitvertreibs interessiert sind, als an der Verteidigung ihrer "Rechte" oder daran mit anderen in Kontakt zu treten. Wenn wir die Veränderungen in den Gefängnissen parallel zu denen in der Gesellschaft ansehen sind wir nicht überrascht, denn es herrscht ebenso ein Hang zur Vereinzelung, Individualisierung und ein allgemeines Desinteresse an einer Veränderung der aktuellen Zustände vor.

 

Deshalb begrüßen wir die Selbstorganisierung der Inhaftierten sehr in der Hoffnung, dass diese für längere Zeit bestand haben wird und weitere Aktionen zur Folge haben wird.

 

Wir bitten euch deswegen, dass ihr euch solidarisch verhaltet und die Informationen auf euren Websiten und in eurer Umgebung / in eurem Umfeld verbreitet und Soliaktionen startet. Den Aufruf, einen Brief von Gabriel (anarchistischer Gefangener in Aachen - er wird sich auch am Hungerstreik beteiligen) sowie Banner für eure Websiten, ein Soliposter zum Ausdrucken und Verteilen und Flyer gibt es unter: www.abc-berlin.net/hungerstreik. Wir haben 500 Postkarten drucken lassen, welche an die Knast in Bielefeld und die Justizverwaltung von Nordrhein-Westfalen gesandt werden sollen. Schreibt uns eine Mail (mail@abc-berlin.net) und wir schicken euch so viele Karten wie ihr braucht.

 

Mit solidarischen Grüßen Anarchist Black Cross Berlin

anarchist black cross berlin